Nichtsequentielle Systeme und Nebenläufige Prozesse

V O R L E S U N G

Nichtsequentielle Systeme und nebenläufige Prozesse

Wahlpflichtvorlesung aus dem Bereich III (Theoretische Informatik) im WS 00/01


Vorlesung und Übung finden in Abstimmung mit dem Praktikum Automatische Verifikation reaktiver Systeme statt.


Dozentin: Dr. Astrid Kiehn

Zeit und Ort:

Hörerkreis: Studierende im Hauptstudium der Informatik, Studierende im Hauptstudium Mathematik mit Nebenfach Informatik

Übung: Begleitend zur Vorlesung findet eine zweistündige Übung statt (Beginn: 27.10.00). Mit Bestehen der Klausur kann die Vorlesung zusammen mit der Übung als Theoriepraktikum eingebracht werden.


Inhalt:

In modernen Informatik-Systemen spielen sequentielle Programme oft nur noch eine Rolle als Komponenten eines verteilten Systems, in dem nebenläufig mehrere Prozesse ablaufen und interagieren. Die Theorie nebenläufiger Prozesse ist deshalb wesentliche Grundlage modernen Software-Engineerings. Es geht in dieser Theorie nicht um die Entwicklung verteilter oder paralleler Algorithmen sondern um die Beschreibung nebenläufiger Prozesse, also um deren Spezifikation, Analyse und Verifikation.

In dieser Vorlesung werden verschiedenartige, von Daten abstrahierende mathematische Modelle (Calculus of Communicating Systems, I/O-Automaten, Petrinetze) für nebenläufige Systeme eingeführt und an ihnen zentrale Anforderungen an solche Modelle veranschaulicht und untersucht. Hierzu zählen adequate Verhaltensbeschreibungen, die Austauschbarkeit von gleichartigen Komponenten, die formale Beschreibbarkeit von Systemeigenschaften und deren Verifikation.


Folien aus der Vorlesung:


ergänzende Literatur:

Die Vorlesung folgt keinem Buch. Relevant ist aber insbesondere das Buch von Milner. In der Fachbereichsbilbliothek gibt es im Semesterapparat zur Vorlesung in Kürze (er ist noch im Aufbau) u.a. folgende Bücher:
Astrid Kiehn, Mon Jul 10 13:46:57 MET DST 2000