Praktikum Methoden der KI:
Diskrete Constraint-Systeme und visuelle Constraints

Inhalt

Constraint-Systeme tauchen in vielen Gebieten nicht nur der KI, sondern auch der angewandten Informatik auf, z.B. im Computersehen und bei Konfigurations- oder Scheduling-Problemen. Constraint-Systeme zerfallen in zwei Klassen, die numerischen und die diskreten Constraint-Systeme, mit denen wir uns in diesem Praktikum befassen. Diese bestehen im Wesentlichen aus einer Menge von Variablen, die aus bestimmten Domänen instanziert werden müssen, und booleschen Constraints auf und zwischen den Variablen, die die Menge der erlaubten Instanzierungen beschränken. Ein Beispiel für diskrete Constraint-Systeme sind räumlich-visuelle Constraints, wie sie z.B. bei Layout-Managern festgelegt werden können.

Teil I: Diskrete Constraint-Systeme

Teil II: Abschlußprojekt
Visuelle Constraints beim graphischen Layout
Entwicklung eines Box-and-Pointer-Layout-Managers

Bearbeitet wird ein praktisch bedeutsames Problem aus dem Bereich der automatischen Layout-Generierung, nämlich die Visualisierung von Box-and-Pointer-Strukturen. Die relevanten Layout-Prinzipien lassen sich durch diskrete Constraint-Systeme beschreiben und mit den im ersten Teil des Praktikums behandelten Techniken umsetzen. Verschiedene Teilprobleme sind in diesem Zusammenhang zu lösen: z.B. das Instanzierungsproblem (Entscheidung fuer eines unter mehreren möglichen Layouts) und das Relaxationsproblem (Auflösen von Inkonsistenzen zwischen Constraints).

Durchführung


Alexandra Musto <musto@informatik.tu-muenchen.de>
Last modified: Fri Oct 23 16:52:15 1998