HAUPTSEMINAR

Fehlertoleranz in verteilten Systemen

Prof. W. Brauer, Prof. J. Esparza
Sommersemester 1996


Trotz zunehmend ausfallsicherer Hardware-Komponenten ist die Fehlerhäufigkeit in verteilten Systemen noch immer beträchtlich. In den letzten Jahren sind deshalb Methoden zur Fehlererkennung und Fehlerbehandlung verstärkt untersucht worden. Von besonderem Interesse ist es jedoch, wenn das Verhalten eines verteilten Systems auch bei Auftreten von Fehlern wie z.B. dem Ausfall von Hardware- oder Softwarekomponenten korrekt bleibt. In diesem Fall sprechen wir auch von einem fehlertoleranten System.

Im ersten Teil des Seminars werden wir uns nach einem Einführungsvortrag mit der Beschreibung und Analyse fehlertoleranter Systeme beschäftigen. Geplant sind vier Vorträge, in denen aufbauend auf Endlichen Automaten, Temporaler Logik oder auch Prozeßalgebren alternative Formalismen vorgestellt werden, mit denen aus unter- schiedlichen Blickwinkeln verschiedene Aspekte fehlertoleranter Systeme beschrieben werden können.

Im zweiten Teil des Seminars (ca. sechs Vorträge) werden Algorithmen behandelt. Im einzelnen handelt es sich dabei zunächst um:

Das Problem bei diesen Algorithmen liegt darin begründet, daß der gesamte Systemzustand keiner Systemkomponente vollständig bekannt ist. Vielmehr muß der globale Systemzustand erst durch Interaktion der Komponenten berechnet werden. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Algorithmen für Systeme, in denen Fehlertoleranz durch Replikation (mehrfach vorhandene Daten und/oder mehrfach ausgeführte Prozesse) erzielt werden soll. Im einzelnen sind dies: Das Seminar findet voraussichtlich dienstags von 14.15 Uhr bis 15.45 Uhr im Raum 3219 statt.

Die Vorbesprechubng findet statt am:

Mittwoch, 21.02.1996, um 13.15 Uhr im Raum S2229

Für weitere Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung:

J. Esparza, Raum 3169, Tel.: 2105-2405
D. Gomm, Raum 2205, Tel.: 2105-8237


D. Gomm, 1995 Feb 14